Archiv des Autors: Alexander Bersch

Der Tag ist da!!

Der Tag ist da! Es ist Freitag, der 17.10.2014! Der Tag, an dem wir in Schönstatt ankommen werden!

Am Abend haben wir alle Einweisungen von Felix über den Ablauf der Vigil-Feier erhalten. Die Spannung, die während dessen im Raum stand, war atemberaubend! Gänsehaut! Ausrasten vor Vorfreude!!!

Hallo Welt da draussen! Heute Nacht machen wir uns auf den Weg nach Schönstatt! Wir sehn uns!!!

Speyer

Ankunft der Fackel am Dom in Speyer zum Glockenschlag um 19 Uhr!

Jetzt sind wir in Rheinland-Pfalz – schon mal das Bundesland in dem unser Ziel liegt!
Morgen ist es soweit!!!!
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Schwester findet uns

Was ein Zufall:
Während die Soldaten für den Fackellauf auf der Strecke sind, sieht uns eine Schwester im Vorbeifahren. Quasi auf der Stelle macht sie kehrt und kommt zu uns.

Vielen Dank für diese tolle Begegnung und für einen Teil ihrer Einkäufe, den sie uns spontan als Mittags-Stärkung schenkt.
Es ist einfach nicht zu glauben, welche Gutherzigkeit uns überall entgegen gebracht wird! 🙂
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Die Herausforderung

Das Leben bereitet einem die verschiedensten Herausforderungen. Wir Menschen versuchen dabei uns selbst auf bestmöglichem Wege, mit der geringsten Anstrengung und dem geringsten Verlustrisiko durch diese Augenblicke zu manövrieren.

Doch mit unserem Projekt versuchen wir etwas Neues!
Wir wollen uns nicht länger aufgezwungenen Situationen stellen!
Wir wollen nicht länger versuchen einen Weg zu finden, der zu UNSEREM Vorteil ist!
Wir wollen nicht länger den einfachen Weg gehen!
Wir haben es gewagt, uns einer Herausforderung zu stellen – Freiwillig, ungezwungen, und trotzdem mit Freude im Herzen.
Recht einfach wäre es gewesen, das Licht mit dem Auto zu transportieren. Aber genau jenen einfachen Weg wollten wir nicht – wir wollten eine „moderne“ Form des Pilgerns: Laufen!
Wir wollen Schweiß!
Wir wollen körperliche Erschöpfung!
Wir wollen, dass es weh tut!
Wir wollen laufen – für ANDERE!
Wir WOLLEN die Herausforderung!

Die Fackel hat den Weg zum Heiligtum in Merzhausen gefunden.
Was ein herzlicher Empfang!!

Die restlichen Fackelläufer wurden schon den ganzen Nachmittag durch die Schönstatt-Familie mit Kuchen versorgt.
Jetzt sind wir alle zusammen und freuen uns auf einen weiteren schönen Abend! 🙂
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Wir sind stolz darauf, Fackelläufer zu sein.

Irgendwann kam dieser Punkt. Dieser Punkt, an dem wir anfingen stolz auf das zu sein, was wir tun.
Wir wurden stolz darauf, uns „Fackelläufer“ nennen zu dürfen.
Das, was am Anfang für uns noch ein Begriff war, den wir zu definieren versuchten, entwickelte sich zu einer klaren Vorstellung.
Auf einmal schien klar, wer wir sind, was wir tun und aus welchem Grund wir das tun.
Die ersten Tage unserer Reise schien es nur ein Gefühl zu sein, doch jetzt fiel es uns wie Schuppen von den Augen.
Wir sind Fackelläufer! Und wir sind stolz darauf diese Fackel – dieses Licht – nach Schönstatt tragen zu dürfen!
Wir sind stolz für die Anliegen der Menschen zu laufen und unsere Füße brennen zu lassen.
Jede Blase an unseren Füßen wird zu einem Merkmal, dass wir mit Stolz tragen!
All das hatte man uns schon vorher gesagt, doch nun hatten wir sie verstanden!
Wir wollen uns auf unsere Weise in eine „Hall of Fame“ eintragen.
Wir wollen Studenten sein – und von Pater Kentenich lernen.
Wir wollen Lehrer sein – und unser Gelerntes weitergeben.
Wir wollen Politiker sein – und die Welt mitgestalten.
Wir wollen Prediger sein – und von unserem Glauben reden.
Wir wollen Glaubende sein – und auf Gott vertrauen.
Wir wollen Anführer sein – und den Weg zu Gott zeigen.
Wir wollen Astronauten sein – und nach den Sternen greifen.
Wir wollen Gewinner sein – und Einsatz zeigen.
Wir wollen Sucher der Wahrheit sein!

Wir wollen beweisen, dass wir in der Lage sind, etwas Außergewöhnliches, etwas Besonderes zu schaffen. Wir tun das für uns und haben doch die anderen im Blick.
Wir laufen und nehmen doch in den Anliegen so viele Menschen mit auf unseren Weg.
Wir sind stolz darauf, Fackelläufer zu sein!

Deutschland

Deutschland hat uns wieder!
Gruppe 5+7 sind über die Grenze.
Der Regen lässt nach und blauer Himmel kommt in Sicht 🙂

Also Bus 2: Ihr lauft Richtung schönem Wetter.