Archiv des Autors: Armin Noppenberger

Raus aus der Comfortzone

Raus aus der Comfortzone
„…die Anliegen beim Fackellauf, beten für andere, das find ich so was von saugeil … Ich bin froh, dass ich mich Ende letztes Jahr dazu entschieden hab mitzulaufen. Ich mein da gehst du raus au der Comfortzone und rackerst dich ab, gehst an deine Grenzen … Das ist so was besonderes, wie ich es in meinem bisherigen Leben noch nie erlebt hab‘ …“ (Ulrich B. Fackelläuferimage)
Und es regnet, während wir auf dem Weg zu unserer Etappe sind. „O Herr, gieß Ströme lebendigen Wassers aus – über uns“ singen grad noch die andern um mich herum im Bus; weil es regnet in Strömen 🙂

Die Vigilfeier wirft ihren Schein voraus

Was für alle schön und ergreifend, echt und wirklich werden soll, will geprobt sein. Die Fackelläufer proben auf den langgezogenen Stufen im Park des Jugendzentrums „Opera per la Guventù“ in Castiglione schonmal für den finalen Einlauf der Fackel in die Pilgerarena am 17. Oktober. (Das ist fast wie eine Ministrantenprobe) – Während ein kleiner Rest fürs Abendessen schnippelt wie wild: Gemüserisotto

„Senso unico“ – nur Richtung Fackellauf

Das einzige, was für unseren BusPfarrer Sebastian und den 18 M langen Wagen Sinn macht ist „in Richtung“ Fackellauf nach und weiter zu fahren. Deshalb konnte er gestern in Pompeji gegen imagedie erlaubte Fahrtrichtung aus der Einbahnstraße unseren Big Bus ausparken in die einzige, richtige, einzigartige (Italienisch „unico“) Richtung (Italienisch „senso“): FACKELLAUF 2014 Tua Allianza Ci Missione. P. Helmut hat’s dem Commissario ohne Worte klar machen können – mit Fackellaufjacke und Priesterkragen :-). Das vorübergehende Sperren der Einbahnstraße für den Restverkehr Pompejis zum Ausparken war ein leichtes und einmaliges Wirksamkeitserlebnis auch, auch für den mutigen Polizisten

einfach segnen

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viele Menschen in ihren Autos kamen mir während meines Laufens heute entgegen. ‚Segne sie mit dem Licht der Fackel‘ – war da plötzlich als Gedanke in mir. Ich begann, das einfach zu tun. So vielen als möglich, die mir entgegen kamen, den Segen mit der Fackel. Ein Dienst, den Du als Priester jetzt tun darfst, dachte ich …

Lichter aus

in Valle di Pompeji bekommen wir ausreichend Unterkunft für alle in einer stillgelegten, großen alten Turnhalle. Sie erinnert mit ihrem Gerätepark an die Zeiten der Schüler in „Die Feuerzangenbowle“. Spartanisch eingerichtet. Wenig Steckdosen, was für Fackelläufer eigentlich unproblematisch ist. Wenig Licht – alle sind hundemüde. Duschen gibts erst morgen Abend 🙂 wieder in Rom. Bis dahin führen wir ein richtiges Pilgerdasein mit – fast – allem Nötigen 😀